Schutz der Opfer von Straftaten im Strafverfahren

Das deutsche Strafrecht beinhaltet zahlreiche Normen und Regelungen, die dem Schutz der Opfer einer Straftat dienen und deren Recht stärken. Neben der seelischen Belastung stellt sich im Anschluss an einer Straftat auf Seiten der Opfer oft die Frage, welche rechtlichen Schritte nun vorzunehmen sind? Ist eine Anzeige erforderlich, steht mir vielleicht Schadenersatz zu und wer kommt für meine Kosten in Folge der Straftat auf. Eine pauschale Antwort auf die häufigsten Fragen ist kaum möglich, denn diese richtet sich nach der begangenen bzw. erlittenen Straftat.

Wer trägt die Kosten für den „Opferanwalt“?

Schon hier tritt die Frage nach einem Rechtsanwalt auf den Plan und damit die nächste Frage: Wer trägt die Kosten des Anwalts? Bei schweren Straftaten trägt der Staat die Kosten einer anwaltlichen Beratung des Opfers. Ebenso besteht die Möglichkeit der Beantragung der Prozesskostenhilfe wenn die eigenen finanziellen Mittel nicht ausreichen, um die Kosten der Beauftragung zu decken. Als Opfer einer Straftat hat man aber oft andere Dinge im Kopf als alle Schritte, die zu gehen sind, zu bedenken. Ob und welche Kosten der Staat übernimmt, kann Ihnen häufig nur ein Rechtsanwalt sagen. Daher fragen Sie unverbindlich an, inwieweit die Kanzlei Christian Isselhorst Ihre Rechte als Opfer vertritt.

Rechte des Opfers einer Straftat im Strafverfahren

Fernab dessen räumt das Strafrecht den Opfern zahlreiche Rechte ein. Dazu zählen unter anderem das Recht auf Akteneinsicht (durch einen Rechtsanwalt), der Ausschluss der Öffentlichkeit bei einer Hauptverhandlung und insbesondere die Möglichkeit sich dem Strafverfahren im Rahmen der Nebenklage anzuschließen. Zudem können Opfer von Straftaten entgegen der gewöhnlichen Vorgehensweise unter bestimmten Voraussetzungen auch im Strafverfahren Ansprüche wegen Schadenersatz oder Schmerzensgeld geltend machen (Adhäsionsverfahren).

Fragen zum Opferschutz?